Produktfotografie kann auf unterschiedlichen Wegen realisiert werden. Ausgehend von den Anforderungen des Shops und der sonstigen Art der Verwendung außerhalb des E-Commerce unterscheiden sich auch die Anforderungen an das Produktbild. Amazon und Ebay zum Beispiel haben hierfür ihre eigenen Vorstellungen, wie Sie Ihre Produkte auf deren Plattformen anbieten sollen. Wenn Sie einen eigenen Shop oder einen Katalog planen, haben Sie sicherlich eigene Vorstellungen, wie Sie Ihr Produkt sehen möchten. Unser Ziel ist es , Ihre Produkte – egal auf welche Art und Weise Sie sie präsentieren möchten – in einem guten Licht darzustellen und diese für Sie verkaufsfördernd in Szene zu setzen.

Ich habe in meiner Zeit als Produktfotografin schon die unterschiedlichsten Produkte inszeniert. In vielen Fällen sind das Fotografien on Location, z.B. wenn ich Möbel oder Einbauten von Handwerkern fotografiere, aber auch Fotos von einzelnen Produkten aus den unterschiedlichsten Branchen, die von der Kosmetik über Fliesen bis hin zu Kleidung am „lebenden Objekt“ reichen. In jedem Falle ist es wichtig im Vorhinein ein detalliertes Briefing vom Kunden oder der Agentur zu erhalten, um die Ergebnisse zielgerichtet und passgenau auszuführen. Insbesondere beim Hinzuziehen von Models, lassen sich so manche Aufträge nicht einfach wiederholen und bedeuten dann auch Mehrkosten.

Werbefotos oder Packshots?

Während die Packshot-Fotografie eine reine Abbildung Ihrer Produkte ohne irgendwelche ablenkenden Elemente im Bild ist, ist die Werbefotografie darauf ausgerichtet, die Zielgruppe emotional mit den Fotos durch Arrangements und Hintergründe anzusprechen.
Die klassische Art ein Produkt darzustellen bedeutet nur dieses in den Vordergrund zu rücken, was auch durch Freisteller erreicht wird. Diese kann man auf unterschiedlichen Art und Weisen erzeugen. Je nachdem, welche Weiterverwendung Sie bevorzugen kann das durch Pfad-Freisteller, multiple Pfad-Freisteller oder durch eine Alphakanal-Maskierug erfolgen. Am Beginn eines Auftrages ist es also notwendig die Weiterverwendung der Fotos zu besprechen.
Freisteller werden in den meisten Fällen weiter verarbeitet und mit Spiegelungen oder Schatteneffekten kombiniert. Des weiteren ist es möglich viele freigestellte Produkte zusammen zu einem sogenannten Composing in ein gemeinsames Bild zu fügen. Dafür ist es im Vorhinein notwendig auf Licher, Schatten und Perspektiven der einzelnen Produkte zu achten, damit sie zum Schluß in der Gesamtheit nicht falsch erscheinen. Diese Composings sind recht zeitintensiv und mühsam, aber der Aufwand lohnt sich.

Die werbefotografische Aufnahme eines Produktes bedeutet eine gewisse Vorbereitungszeit. Hier ist es notwendig, sich vorher zu überlegen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und auf welchen Weg diese erreicht wird. Hier gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Je nach Darstellung reichen diese von einer Hintergrundwahl, evtl. mit Dekoration im Bild oder auch einem oder mehrer Models, die in Interaktion mit dem Produkt stehen.

Und zum Schluß?

Jedem Produktfotografen ist es wichtig, dass die Bilder am Schluß auch der Realität entsprechen. Die Fotos werden in erster Linie auf die farbgetreue Wiedergabe ausgerichtet und  die Abbildung der Produkte werden makellos dargestellt. Eine große Herausforderung schon beim Fotografieren ist die originalgetreue Darstellung von Farben, Materialien und Oberflächen sowie die Abbildung einer dreidimensionalen Ansicht auf einem zweidimensionalen Medium, so dass Farben und Oberflächen auch plastisch wirken können.

Das können Sie von mir erwarten

  • Produktfotografie on Location oder im Studio
  • Freisteller mit den unterschiedlichsten weiteren Verwendungen
  • von Packshot über Gruppenprodukte hin zu Werbeaufnahmen
  • Eine Nachbearbeitung der Fotos nach Ihren Wünschen
  • Composings und Bildretuschen